Review: Joshi Mizu – MDMA

Von Elke Hochmut

Dieses „Hip-Hop“ ist echt unhörbar für Ohren, welche schon mal richtige Musik gehört haben. Als ob Beethoven ein Werk namens „MDMA“ rausgebracht hätte… Und da hat man noch nicht mal über die Texte dieser „Musiker“ nachgedacht, weil einfach total realitätsfern! Wenn sie sich wenigstens ordentlich ausdrücken könnten, da hat ja mein Papagei mehr lyrische Rafinesse.

Ist auch Joshi Mizu nur der Ausdruck der jugendlichen Aufmüpfigkeit gegen die angeblich so uncoolen Eltern? Drogen sind cool? Wollen halt anders sein, Hauptsache provozieren. Nur leider denken viele, wenn sie den Mist hören, sie wären echte Gangster und sind cool.

Das erinnert mich immer an die wahren Worte: „Der Einäugige ist der König unter den Blinden“. Wenn ich wirklich zugebrabbelt werden will, dann gehe ich in die Kirche und lass mir nicht von solchen Halunken den Tag versauen, geschweige denn meine armen Kinder. Lerne ich jemanden kennen der Deutschrap wie diesen Joshi Mizu hört, ist er für mich gleich unten durch, mein Blutdruck geht da direkt durch die Decke.

Bewertung: 1/5 Cellos

© Der Sprechgesangskurier