Review: Farid Bang – Killa

Von Silke Grünthrog

Au weh! Ökologisch betrachtet ist dieses Album wirklich eine Katastrophe. Im Gegensatz zu vorbildlichen Kollegen verzichtet der Künstler leider nicht auf ressourcenfressende T-Shirt-Produktion und legte der „Killa-Box“ erschreckend unnachhaltig produzierte Kleidungsgegenstände bei.

Gut, wenn es sich dabei um ein einmaliges Versehen handeln würde – aber nein, bei Farid Bang steht Umweltverschmutzung auf der Tagesordnung. Ich könnte unzählige Aspekte aufzählen, die Farid Bang als verantwortungslosen Umweltzerstörer entlarven, doch einen besonders schockierenden will ich Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten:

Dass sein Umweltbewusstsein nur ganz schwach ausgeprägt ist, erkennt man schon allein daran, dass man ihn in Düsseldorf ständig und nicht nur im Winter mit laufen gelassenem Motor seiner übermotorisierten Luxuskarosse antrifft, während er mal schnell 20 Minuten im „Breitling“-Geschäft daneben das Geld zum Fenster raus schmeißt.

Rauchende Auspuffe und stinkende Abgase verpesten die Luft, die wir ALLE einatmen, Herr Bang! Die Hauptschadstoffe sind Stickoxyde, Schwefeldioxyd usw., die u.a. zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen können. Wenn man Sie dann als umweltbewusster Mensch darauf anspricht, zucken Sie meist nur mit den Schultern und einer Ihrer Schlägerkumpanen droht einem mit aggressiven Gesten. Null Ecological Responsibility, einfach schrecklich.
Als Verfechterin von ökologischer Nachhaltigkeit kann ich da nur sagen: Setzen, sechs!

Bewertung: EU-Schadstoffplakette 1 (rot)

© Der Sprechgesangskurier

  • Perisic67

    das war ja klar, mütter f**** und umweltverschmutzen, so sind deutsche gangsta-rapper