Silla seit Jahren Undercover-Spion westlicher Labels

Berlin/Düsseldorf. Wie ein in der Szene involvierter Rapper und Whistleblower (der anonym bleiben will) heute im Exklusiv-Interview mit dem Sprechgesangskurier bekannt gab, ist der Berliner Rapper Silla anscheinend ein vor Jahren von den westlichen Labels Selfmade Records und später auch Banger Musik bei Fler’s Label Maskulin eingeschleuster Undercover-Spion. Viele Rapper sind schockiert, es ist eine von niemandem für möglich gehaltene Sensation in der deutschen Rap-Welt.

„Klar, Kollegah und Farid Bang waren bei den ganzen Beef-Geschichten der letzten Jahre gegen Fler auch so immer die Gewinner. Trotzdem haben sie vor ein paar Jahren zur Sicherheit Silla, der eigentlich zu ihnen überlaufen wollte, für viel Geld einfach als versteckten Spion bei Maskulin eingesetzt. Durch die zahlreichen Informationen über Flers wechselhafte und für normale Menschen oft undurchschaubaren Pläne konnten die Labels ihre Beef-Strategien sicherer und schlichtweg besser planen. Insbesondere bei Selfmade ist es ja kein Geheimnis, dass Elvir als gewiefter Geschäftsmann für den Erfolg alle Hebel in Bewegung setzt.“, so der wagemutige Szene-Insider. In der Tat liegt nun der Grund dafür, dass die westlichen Mächte um Kollegah und Farid Bang Fler stets einen Schritt voraus schienen, auf der Hand.

Den großen Wirbel um die sensationelle Nachricht kann der Whistleblower nicht ganz nachvollziehen: „Klar, die ganzen Leute tun jetzt natürlich auf überrascht. Ehrlich gesagt wundert es mich aber, dass das bisher noch keinem aufgefallen ist. Wieso sollte denn Silla sonst ohne irgendeinen Nutzen immer noch bei Maskulin versauern und sich tagtäglich mit Fler rumschlagen?! Selbst die dümmsten Rapper checken doch nach kurzer Zeit was dort abgeht und fliehen von Maskulin. Oder sind so schlau dort gleich nichts zu starten.“

Mit zusätzl. Annotations auch veröffentlicht bei: RapGenius
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